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Pumpensteigleitungen Schachthalle

Steigleitungen wurden früher im untertägigen Bergbau als Versorgungsleitungen für z. B. Wasser, Strom oder Luft genutzt.

Im Mai 2016 wurden die Steigleitungen mittels Lufthebeverfahren erkundet. Bei einem Lufthebeverfahren wird das Schadstoffgemisch mit Hilfe von Luft (pneumatisch) an die Oberfläche transportiert. Es wurde jeweils eine Tiefe von 27 m bzw. 29 m u. GOK erreicht. Darunter folgte eine sperrende, feste Schicht (verfestigte Sedimente), sodass die Steigleitungen nicht weiter zugänglich sind.

Der Flüssigkeitsstand in den Pumpensteigleitungen wird weiterhin regelmäßig kontrolliert, um den Anstieg z. B. bei Starkregen genau beobachten zu können. Diese Überwachung ist erforderlich, damit unkontrollierte Austritte von Schadstoffen im Bereich der Schachthalle verhindert werden können.

Die Schachthalle wurde zu Beginn der Fassfundsanierung abgerissen, um eine größere Baufreiheit zu gewährleisten. Die Steigleitungen wurden mit einer eigenen Einhausung gesichert.